Im Jahr 2005 gründeten Fabian Hilbich, Florian Wolf und Philipp Merkelbach das Künstlerkollektiv Hot Cheese Crew. 2009 stieß der Illustrator Steve Marshall dazu. Alle aus dem Bereich Streetart/Graffiti stammend, haben sie doch ganz unterschiedliche Schwerpunkte und Stile, die sich in ihren Arbeiten auf intuitive Weise zu einem dynamischen Ganzen verbinden.
Da alle Künstler sowohl im Kollektiv als auch solo arbeiten, hat die Hot Cheese Crew einen unwahrscheinlich großen Output. Allein in den letzten 12 Monaten stellten sie in über 10 Ausstellungen aus, darunter die ART BASEL (Miami), Scope (Miami), Threesome – NiceNice Gallery (Hannover), int. Meeting of Styles (Wiesbaden) uvm.
Steffen Kornfeld, 1985 in Sinsheim geboren und aufgewachsen, verbrachte während seiner Schulzeit viele Tage und Stunden bei seinem Vater in der Dunkelkammer, welcher für die ortsansässige Zeitung als Redakteur und Reporter unterwegs war.
Nach seinem Schulabschluss verschlug es ihn nach Oberstdorf/Allgäu, wo er seiner großen Leidenschaft dem Snowboardfahren nachgehen konnte.
Während seiner Ausbildung zum Hotelfachmann unterstützte Kornfeld die 2nd Unit Productions bei dem Projekt „Welcome Back!“ und entdeckte hierbei für sich die Professionelle Sportphotographie.
Bereits 2006 kam es zu den ersten Veröffentlichungen seiner Bilder.
Nach Beendigung seiner Lehre im Jahr 2006 arbeitete er knapp zwei Jahre im Restaurant, um sich seine erste professionelle Kameraausrüstung finanzieren zu können.
Um mehr Zeit für die Photographie zu finden verabschiedete er sich 2008 aus der Gastronomie und unterstützt seit dem das Team der Jugendherberge in Kornau.
Seit 2009 ist Steffen Kornfeld als Selbstständiger Photograph frei buchbar.
Zu seinen großen Vorbildern gehören Andy Wright, Scott Serfas, Espen Lystad, Rob Mathis und Cole Barash (Cole auch wegen seiner unschlagbar guten Portraitphotos und Kampangen Ideen).
Quirin Müller - Local 2009 Illustration
Geboren und aufgewachsen ist der heute 20 jährige in Oberstdorf. Schon sehr früh entdeckte er seine Liebe zum Wintersport, welche ihn letztendlich maßgeblich bei seiner Entscheidung des Studiums beeinflusste. Heute lebt und studiert Quirin in Innsbruck.
Bereits mit drei Jahren stand er zum ersten Mal auf Skiern und mit acht auf dem Snowboard. Erste Erfahrungen in der Photographie sammelte er mit fünfzehn und zeigte dabei schnell Talent. Nach den ersten verkauften Photos entwickelte sich Quirin in Richtung Illustration weiter und designte zahlreiche Flyer, Plakate, Booklets und T-Shirts.
Im Jahr 2008 erhält er die Chance sein erstes Pro Modell Snowboard für einen Bekannten zu gestalten.
Bei der ARt on Snow stellt er seine Arbeiten das erste Mal im Rahmen einer Ausstellung zur Schau. Seine Wurzeln, die Boardphotographie, hat er auch bei seinen Designs nicht vergessen und so fließen immer wieder Photos in seine Illustrationen ein.
Lorenz Holder wurde am 9. Juli 1979 in München geboren, wo er nach wie vor lebt.
Nach Beendigung seiner Schullaufbahn am Gymnasium war Lorenz in den Jahren zwischen 1999 und 2002 ein semi-professioneller Snowboardfahrer für die Firmen Nitro, Smith und Sideward Clothing. Im Winter 2002 verletze er sich aber schwer an der Schulter, dass er die aktive Zeit als Snowboardfahrer beenden musste. Dies war der Zeitpunkt, als er begann, sich intensiv der Fotografie zu widmen.
Im Winter 03/04 nahm Lorenz seinen ersten Fotoauftrag an und begleitete das Nitro-Deutschland-Team auf einen Trip in die Türkei. Durch diesen ersten Auftrag wurde die Firma Mellow Construction auf ihn aufmerksam, die ihn in den Jahren zwischen 2004 und 2007 als Event Fotografen für die Snowparktour buchten. Lorenz selbst bezeichnet diese Zeit als seine „fotografische Schule“. Hier lernte er auch bei widrigen Bedingungen Fotos zu schießen, und entwickelte seine Techniken.
In den Jahren zwischen 2005 und 2007 arbeitete er auch als Event Fotograf für die Roxy Chicken Jam und die Nanshan Open ich China.
Ab dem Winter 2006/2007 arbeitet Lorenz als Freelance-Fotograf für zahlreiche internationale Snowboardmagazine, wodurch er die Möglichkeit erhalten hat, seine Fotos der breiten Öffentlichkeit zu zeigen.
Im Winter 2008 übernimmt Lorenz die Position des Senior Photographers beim deutschsprachigen „Pleasure Snowboard Magazin“ und die Position des „International Photographers“ bei Nitro Snowboards. Die Art der Fotografie begann sich ab diesem Zeitpunkt etwas zu ändern, da Lorenz jetzt nicht mehr nur dokumentierte, sondern auch eigene, kreative Shootings organisieren konnte und somit seine Bilder so gestallten konnte, wie es seiner Auffassung von Snowboardfotografie entsprach. Sein größter, fotografischer Erfolg war sicherlich der erste Preis in der Kategorie „Sport“ bei den „World Photography Awards 2009“ in Cannes.
Zur Zeit beendet Lorenz gerade sein Lehramtsstudium an der Ludwig-Maximilians-Universität in München in den Fächern Wirtschaft und Geographie.
Beastiestylez ist eine popsurrealistische Künstlerin, aus München, mit viel Gefühl für Farben und Formen.
Wie Alice im Wunderland bewegt sie sich in ihrer ganz eigene Welt, die meist von Mythen und Märchen inspiriert ist. Ihre unverkennbaren Figuren erzählen immer wieder verschiedene phantasievolle Geschichten. Es werden sowohl sozialkritische, als auch märchenhafte und makabere Themen behandelt, die sie mit reichlich Charme und Witz vermittelt.
Unterschiedliche Spritztechniken stehen in direktem Kontrast zu genauen Linien und klaren Formen. Die teilweise verwendeten fluoreszierenden Farben faszinieren durch ihre besondere Leuchtkraft. Die Einarbeitung von Collagen verleihen den Bildern einen ganz eigenen Character.
Beastiestylez arbeitet nicht nur als Künstlerin, sondern auch als Illustratorin und Grafikdesignerin. Ihre erste Buchveröffentlichung von "it`s all about the beastiestylez" erschien im Sommer 2008.
Als urbanart Künstlerin bemalt sie Skateparks, Wände und entwirft Designs für Streetart Fashion. Darüberhinaus engagiert sie sich gemeinnützig als Veranstalterin für diverse Kunstprojekte in München.
Beastiestylez wird von der Galerie Richter & Masset, Unitedskateboardartists und Crewlock gesponsort.
Ursprünglich kommt Casiegraphics aka Stefanie Haslberger aus München und lebt momentan als freiberufliche Illustratorin, Künstlerin und Grafik Designerin in Berlin. Sie hat in Augsburg, München, London und Paris studiert und gearbeitet.
Casiegraphics nimmt ihre Inspiration von Fabeln, Tiere, Natur, Mythen und Taxidermie, welche ihre Arbeiten sehr beeinflussen sowie ihre frühe Graffiti und Street Art Laufbahn.
Sie experimentiert mit verschiedenen Techniken und Materialien und kreiert damit faszinierende Papierschnitte, Collagen und Zeichnungen.
Stefanie ist momentan vertreten durch ANIllustrationacency in London und arbeitet an einer Reihe von freien und kommerziellen Projekten sowie an einer Reihe von Ausstellungen zwischen München, Berlin und London darunter zählen Berliner Kunstsalon, Colophon 09( Luxemburg), Stroke01 (München), Pick Art Festival (München) etc...
I ARE UGLY ist mit Leib und Seele Designer, er bringt seine Charakter aber auch gerne mit Marker oder Dose auf Leinwand, Holz oder Beton.
Aus dem Graffiti/Skateboard-Bereich kommend, hat sich im Lauf der Jahre, auch unter dem Einfluss des Studiums, sein eigener Stil entwickelt.
Freche Tier-Charakter mit sauberen Outlines und klaren Flächen im Comic Stil sind typisch für seine Arbeit.
Seinen lustigen und auch manchmal bösartigen Figuren haben schon so manchen Betrachter ein Schmunzeln entlockt. So barbarisch seine Figuren auch manchmal sein mögen, sie haben immer etwas Liebenswertes an sich.
- Geboren in Ebersberg bei München, am 12.12.1980
- 2000 Fachabitur an der Fachoberschule für Gestaltung in München Giesing
- 2003 Gründung des Brands „Ugly People"
- 2004 Erste T-Shirt Designs für die „unitedskateboardartists"
- 2006 Änderung des Namens „Ugly People" in „I ARE UGLY"
- 2006 Diplom für Kommunikationsdesign an der FH München
- seit Nov 2006 Apparel-Designer bei „K1X"
-September 2009 Gestaltung einer Künstler Kollektion mit dem Brand Pyromaniac
Won ABC wurde 1967 in Weiden in der Oberpfalz geboren.
Sehr früh begann bei dem Wahlmünchner die illegale Künstler Kariere. Bereits 1984 zog er mit Spraydosen bewaffnet um die Häuser. Elf Jahre später erhält er seinen Abschluss als Meisterschüler, Klasse Robin Page, für freie Malerei an der Akademie der bildenden Künste in München.
www.wonabc.de
www.zombielove.tv
Stefan Füll wurde am 15. April 1982 in München geboren.
Sein vierjähriges Studium an der Freien Kunstwerkstatt München schloss er als Druckgrafiker und Illustrator ab.
Seitdem ist er als freischaffender Künstler in den Bereichen Skulptur, Gravur, Airbrush, Malerei und Radierungen tätig.
Die Werke von Stefan Füll waren seit 2001 auf 29 Ausstellungen zu sehen. Ausführliche Informationen werden bald auf der neuen Internetseite des Künstlers zu finden sein, die momentan in Arbeit ist.
1977 in Heidelberg geboren, verbrachte Robert Wilhelm schon in jungen Jahren die meiste Zeit damit Plattencovers abzuzeichnen, Schultische oder T-Shirts zu bemalen.
Inspiriert von der Hip-Hop- und der damit verbundenen Graffitikultur, dauerte es nicht lange bis er die erste Dose in der Hand hielt.
Der Rhein-Neckar-Raum und das Rhein-Main-Gebiet boten ihm ein gutes Pflaster um vor Ort von den Altmeistern der Szene zu lernen und daraus seinen eigenen Style zu entwickeln.
Fast zeitgleich stand er das erste Mal auf dem Snowboard, dass in ihm eine vergleichbare Faszination hervorrief wie beim Sprühen. Sehr schnell war ihm klar, dass er diese Dinge miteinander verbinden wollte.
Nach seinem Diplomabschluss 2000 an der Höheren Fachschule für Kunst und Design in Mannheim, packte er seine Sachen und zog ins Allgäu um vor allem seiner Leidenschaft dem „Shredden“ nachzukommen.
In dieser Zeit, organisierte er Graffitijams, erste Ausstellungen und
tätigte Arbeitsreisen in ganz Deutschland, Schweiz, Österreich, Italien und
Frankreich.
Gemeinsam mit der „Publikat Verlags- und Handelsagentur“ eröffnete er 2002 den ersten Graffiti und Streetwear Shop „Stylefilecorner“ in Aschaffenburg.
Als freier Mitarbeiter, u.a. bei „Famedrang“ Mannheim und „Peripherique-records“, machte er sich 2003 selbstständig und zog wieder um. Dieses Mal ging die Reise nach Innsbruck.
Ausstellungen, gestalterische Arbeiten für „viva mixery raw deluxe“ und Auftragsarbeiten für Gemeinden, Unternehmen, Hotels und Restaurants im Bereich dekorative Wand- und Fassadengestaltung in Österreich und Italien folgten dann.
Robert lebt nun seit 2006 wieder im Allgäu, wo er seiner Arbeit nachgeht und sein Atelier errichtet hat. Er hat den Versuch aufgegeben, die Veränderungen seines Fokus zu rechtfertigen, welcher bisweilen recht bizarre, aber auch sehr farbenfrohe und innovative Formen angenommen hat.
Als eine nicht akademische Form der Malerei bietet ihm Graffiti die absolute Freiheit, die er beim Snowboarden auch verspürt.
In diesem Kontext hat er schon vor Jahren begonnen Snowboards zu designen.
Mittlerweile rückt das Designen von Snowboards, neben dem Malen im öffentlichen Raum, immer mehr in den Mittelpunkt seiner aktuellen Schaffensphase.
Bei der ARt on Snow präsentiert er seine aktuelle Board-Designserie, die
vor allem die nahe Verwandtschaft zur Graffitikultur erkennen lässt.
Maximilian Lanzl wurde 1989 in München geboren.
Mit zwei Jahren zog er mit seiner Familie ins Allgäu, wo er bis heute lebt.
Der Vater beeindruckte ihn schon in jungen Jahren mit der Malerei und förderte dieses Hobby so gut er konnte.
Maximilian blieb zwar der Grobmotoriker, als welcher er geboren wurde, entwickelte jedoch eine große Freude daran die Formen und Farben dieser Welt auf seine Art zu kombinieren.
Der Geist der Pubertät bereitete ihm viele Stolpersteine und so prägte ihn die Nacht mehr als es die Schule je vermochte.
Ein holpriger Weg über Haupt-, Real- und Fach-Ober-Schule nahm seinen Lauf.
Seine Leidenschaft das Leben zu beobachten führte ihn an die Philosophie der Natur.
Ein Leben zwischen Verbotsschildern und dem inneren Kind.
Ein Leben zwischen Widersprüchen und Lügen, doch die Hauptsache ist es wird nie langweilig.
Seit dem Jahre 2007 formuliert er seine Gedanken auch immer häufiger in Gedichten und Kurzgeschichten. Auch musikalische und visuelle Experimente sind geplant.
So weit so gut, sein Weg bis jetzt.
Geboren 1980 in Warschau, gehört er zur so genannten “transformation generation” (Transformationsgeneration).
Seine Kindheitsfreunde, mit denen er vor 10-15 Jahren selbst gebaute Longboards fuhr und Chili schnupfte, kennen seine charismatische Persönlichkeit und seine unvergleichliche Fantasie.
Während andere Kinder versuchten, vor dem Spiegel ihre Pickel los zu werden oder die Abende mit Videospielen verbrachten, machte sich Swanski schon Gedanken über Weltraumreisen. Seine Vorstellungskraft brachte seine eigene Version des „Beyond the year 3000“ Programms hervor, lange bevor die Leute von Discovery nur daran dachten. Er malte und zeichnete bei jeder Gelegenheit und auf jedem verfügbaren Stück Papier. Später verlagerte er seinen Fokus auf die mittlerweile verblasste Urban Art und kreierte T-shirts mit Druckfehlern. Das Ganze mit unvergleichbarem Enthusiasmus.
Im Jahre 2000 schuf er Swanarts, ein Ein-Mann-Grafikstudio. Er gründete auch die polnische Streetwearmarke TURBOKOLOR (www.turbokolor.com), bei der er künstlerischer Leiter ist. Er gestaltete Animationen für MTV, VH1 und andere TV Werbespots.
Swanskis Illustrationen waren in den Magazinen „Lowdown“, „Blond“, „Belio“, „DosDedos“, „Laifstajl“ und „Exklusive“ zu sehen. Er ist Urheber von 70 verschiedenen Skateboard Grafiken für Firmen in der ganzen Welt.
Der Mai 2009 war ein großer Monat in Pawels Leben. Seine Kosmodrom 3000 Serie wuchs zu einer ganzen Ausstellung heran. Turbokolor nahm sie mit der Hilfe und der Unterstützung von Nike und Red Bull unter die Fittiche. Die Werke dieser Serie nahmen verschiedene Formen an: von Wandgemälden, die live während Ausstellungen angefertigt wurden, bis zu Malerei – dem edlen Medium des künstlerischen Ausdrucks -, Zeichnungen und Design. Die „Kosmodrom 3000“ Ausstellung schloss auch eine Serie von Grafiken ein, zwei speziell angefertigte Vinyl Kidrobot-Munny Variationen, wie auch großformatige Leinwandwerke. Einige Teile des Kosmodrom 3000 Projekts wurden in der „Noc Muzeów“ in Warschau (der Tag an dem alle Museen Warschaus bis Mitternacht geöffnet haben) als live Malerei Vorführung während des Red Bull Room Projekts im Modern art center (CSW) gezeigt. Um die Eröffnung von „Kosmodrom 3000“ zu feiern, produzierte Nike Sportswear eine Kleinserie (20) an T-shirts und Windjacken, die von Swanski selbst designed wurden. Beide Kleidungsstücke weisen ein vom Weltraum inspiriertes Motiv auf, entsprechend dem Thema der Ausstellung.
In den Werken der Kosmodrom 3000 behandelt der Künstler den Kosmos als eine Metapher für Einsamkeit, Angst vor dem Verlassenwerden und fehlender Akzeptanz. Die Gesamtheit von Informationen und Formen die der Inhalt einnehmen kann, die Welt von Internet communities, die mehr virtuell als real existieren, Nicht-Wahrheiten – selbst erschaffen auf der Suche nach Akzeptanz –, eine Augenbinde auf die Augen der Einsamkeit.
Swanski wählt Leinwände als Berührungsstelle, um die neuen Bedingungen von zwischenmenschlichen Beziehungen aufzuzeigen. Es ist auch ein weiterer Versuch einen Dialog mit sich selbst zu schaffen. Der Künstler stellt dem Betrachter eine Welt vor, in der die Distanz von Zeit und Raum wächst und Individuen verdrängt werden. In den Vordergrund unserer Assoziationen tritt die Endlosigkeit des luftleeren Raums. Das ist der Raum den uns Swanski für unsere Reflexionen über Technologie gibt, die versucht die Natur zu dominieren.
http://www.swanofobia.com
http://www.kosmodrom3000.com
http://www.studiovisla.com
http://www.turbokolor.com
Geboren 1989, absolvierte Bianca Schneider ihre Schullaufbahn im Kleinwalsertal und in Oberstdorf. Die vierjährige Fachschule für Kunsthandwerk in Elbigenalp schloss sie 2009 mit ausgezeichneten Abschlüssen in den Bereichen Vergoldung und Schilderherstellung ab. Seit Juni 2009 ist sie als Kirchenmalerin und Restauratorin tätig. Im August zog Bianca nach Kempten und arbeitet seit September auch als freischaffende Künstlerin.
Bei der ARt on Snow könnt Ihr Bianca live im Malworkshop, sowie auch einige ihre Werke bei der Ausstellung erleben.
FUNK FOOD + ARt on Snow = Kunst auf die Augen
„FUNK FOOD muss jedes Jahr NEU und FRISCH sein, sonst verdirbt man sich den Magen respektive den Style und außerdem schmeckt es einfach besser.“
Fresh Designs mit Ablaufdatum – mit so schmackhaften Namen wie „Pommes Schranke“, „Banana Split“ oder „Pizza Diabolo“. Das ist die neueste Sonnenbrillenkollektion von Dieter Funk.
Am ersten Wochenende der ARt on Snow wird Kunst in Form von Sonnenbrillen tragbar:
Ausstellende Künstler werden ein Modell der diesjährigen FUNK FOOD Kollektion gestalten. Der beste Entwurf wird ausgesucht und 2010 mit einer sehr limitierten Auflage von 33 Stück produziert. Die exklusiven Kunstwerke werden dann in ausgewählten Läden, sowie den FUNK Flagship Stores erhältlich sein. Wir dürfen gespannt sein, welch blendende Designs die Künstler auf die Brille zaubern werden.
Doch Designer Dieter Funk wird auch selbst aktiv: Bei der ARt On Party in der Tanzbar im Casino Kleinwalsertal mischt er hinter den Turntables ordentlich im Partygeschehen mit.
Im Januar feiert das Snowboarder MBM den Geburtstag seiner 150sten Ausgabe. Ein perfekter Anlass, um im Rahmen der diesjährigen ARt on Snow eine Ausstellung durch die Zeitreise des Snowboardens zu realisieren. Die 149 Titelseiten von 1990 bis heute werden für viel Lachen und Kopfschütteln sorgen, aber vor allem wunderschöne Erinnerungen hervorrufen. Die Ausstellung ist ein Augenschmaus der Extraklasse und Zeitzeuge einer rasanten wachsenden Bewegung, die sich heute als Massensport etabliert hat.
Ein weiteres Highlight der Jubiläumsausstellung sind die zur Ansicht ausgelegten MBM-Magazine, die von der ersten Ausgabe bis heute zum Blättererlebnis durch die Snowboard-Geschichte einladen. Die Ausstellung ist ein Muss für alle snowboardbegeisterten Kids von heute, um Snowboarden von Gestern kennen zulernen. Für alle, die schon viele Jahre auf dem Brett stehen, ist die Ausstellung ein Erinnerungsbad der Gefühle.
Künstlerische Designs halten immer mehr Einzug in die Snowboardindustrie. Perfektes Beispiel ist LIBtech. Die neueste Snowboardreihe wurde von sieben verschiedenen Künstlern gestaltet, darunter Jamie Lynn, Mike Parillo und Nick Russian.
LIBtech hat als erste Snowboardfirma ihre Boards mit negativer Vorspannung gebaut, weshalb die Boards auch Bananas genannt werden.
Die Ausstellung der Bananas im Kubus im Walserhaus zeigt, dass sich künstlerische Designs und industrielle Fertigung durchaus vereinbaren lassen. Von schrill bunt bis bizarr ist jede Menge Abwechslung geboten.
Leckere Banana-Milkshakes versüßen den Besuch dieser Ausstellung zusätzlich.

Guenter Rauch könnte man als „spät berufenen“ Künstler bezeichnen. Seine erste Karriere als Betriebswirt in einem Unternehmen brach er ab und wagte den Schritt in die Selbständigkeit als Werbetexter und freischaffender Künstler. Geboren 1946, lebt und arbeitet er in Kempten. Seit 1997 gab es 30 Ausstellungen mit seinen Werken, 2008 errichtete er sein Atelier am Kleinen Kornhausplatz. Seit zwei Jahren bündelt Guenter Rauch seine künstlerischen Aktivitäten unter dem Label „alpinien“, das von Ehefrau Theresia betreut wird. Schon immer spielten die Berge eine sehr große Rolle in Guenter Rauchs Leben. Als logische Konsequenz erfolgte 2009 die Veränderung seines Fokus: weg von der Staffelei hin zur Konzeptkunst im Gebirge.
Sein Sohn Daniel Rauch absolvierte nach dem Fachabitur für Gestaltung und Design eine Steinmetzlehre, die er dann in Südtirol zum Steinbildhauer erweiterte. Daniel unternahm ausgedehnte Indien-Reisen und verbringt seit einigen Jahren die Bergsommer auf Südtiroler Almen.
Im Jahre 2000 zeigte erstmals eine Gemeinschaftsausstellung die archaischen Bergbilder von Guenter sowie filigrane Zeichnungen und Steinobjekte Daniels. Im Winter 2008 installierten Vater und Sohn in intensiver Zusammenarbeit bei Schneesturm eine Schneeskulptur auf dem Grünten. Das Projekt „Der Winter hat viele Gesichter“ brachte große Beachtung in der Öffentlichkeit.
Bei der ARt on Snow dürfen wir auf die neuen Gemeinschaftswerke der Beiden in Form von Schneeskulpturen gespannt sein, die in den Gebieten Kanzelwand und Walmendingerhorn zu sehen sein werden.
Im Jahre 2003 startete Roman Lachner seine redaktionelle Laufbahn in Form eines Praktikums.
Als passionierter Freerider wollte er das notwendige Übel aus seinem Sportstudium natürlich mit seiner Leidenschaft verbinden und heuerte kurzerhand beim skiing-the next level Magazin an. Das wichtigste deutschsprachige Freeski-Heft der damals noch sehr jungen Sportart steckte noch in den Kinderschuhen und spazierte in seine dritte Saison. Schnell war dem Wahl-Münchner klar, dass er hier seine Passion gefunden hatte. In Zusammenarbeit mit Chefredakteur Klaus Polzer etablierte er in den folgenden Jahren das Magazin zu einer festen Größe in der Szene und war somit maßgeblich bei der Entstehung einer Subkultur beteiligt.
Die Kamera nahm der gebürtige Bamberger aber erst vor drei Jahren in die Hand. Als Mentor hatte er keinen geringeren als Klaus Polzer an der Angel, der bereits zur Premiere der ARt on Snow im vergangenen Jahr seine besten Werke ausstellte. Durch die professionelle Unterstützung konnte Roman Lachner sehr schnell sein künstlerisches Level nach oben schrauben, so dass zu einem der besten Action-Fotografen im Alpenraum avancierte. Zur Belohnung für den Wandel vom Schüler zum Meister darf er in diesem Jahr schon selbst seine Werke stolz bei der ARt on Snow präsentieren.
Doch nicht nur in fotografischer Sicht ist der heute 32-jährige in die Fußstapfen seines Lehrers getreten, denn seit Ende der letzten Saison hat er die redaktionelle Leitung des Magazins übernommen.

Michael Andreas Berger, geboren 1982, lebt und arbeitet in München.
Mit dem Willy Bogner Snowboardfilm “White Magic” begann die Faszination für die Bergwelt und die Fotografie.
1994 startete er mit dem Snowboarden und fing zwei Jahre später mit der Fotografie an. Damals war er oft auf der Zugspitze unterwegs und fotografierte viel mit den Jungs der Aresforai-Crew.
Im April 2000 hatte er seine erste Veröffentlichung und prompt wurde Nidecker darauf aufmerksam und er bekam seinen ersten Fotoauftrag. Danach folgten einige Trips u.a. nach Salt Lake City und Norwegen für Powderhausen und das Playboard Magazin.
Im Jahr 2005 begann er ein Praktikum beim Playboard Magazin und wurde kurz darauf Senior Photographer.
Im gleichen Jahr nahm er das Photodesignstudium an der FH München auf und beendet dies 2009.